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DIE GESUNDHEITSUEBUNGEN DER TIBETISCHEN MÖNCHE UND MEDITATION

mit LOTEN DAHORTSANG

 

Diese Übungen werden von tibetischen Mönchen praktiziert, die zurückgezogen in den Bergen meditieren. Sie üben regelmäßig, um sich gesund zu erhalten. Diese Praxis schützt sie vor Krankheiten und heilt sie, wenn sie krank sind. Durch die sorgfältig ausgeführten Bewegungen werden die Meridiane im Körper stimuliert, dadurch fließen der Wind und die subtilen Energien harmonischer. Wenn der Wind und die subtilen Energien im Körper harmonisch fließen, sind Körper und Geist im Gleichgewicht.

 Die Meditation ist ein wirkungsvolles Mittel, die Harmonie zwischen Körper und Geist herzustellen. Sie bewirkt völlige Entspannung. Dadurch können die Energien in Körper und Geist ungehindert fließen. Das harmonische Fließen der Energien ist Voraussetzung für die Gesundheit und Vitalität. Die tibetische Ärzte betrachten die Meditation als das beste Mittel, Stress zu beseitigen und geistige Klarheit zu erlangen.

 

Loten Dahortsang
Loten Dahortsang wurde 1968 in Lhasa geboren. 1979 ging er nach Nepal und trat in das Kloster von Lama Yesche ein. Er erlernte und praktizierte die tibetische Bewegungslehre Lu Jong in Indien. Er erhielt die Überlieferung vom tibetischen Arzt und Lama, Tulku Lama Lobsang.  Er hat das Buch "Lu Jong" von Tulku Lama Lobsang konzipiert und übersetzt. Seit 1982 lebt er im Klösterlichen Tibet-Institut in Rikon. Er wurde ausgebildet von seinem Onkel, Gesche Jampa Lodro, den ehemaligen Äbten des Klosters, Gesche Ugyen Tseten und Gesche Gedün Sangpo. Seit 2002 macht er eine Weiterbildung in buddhistischer Erkenntnislehre in der klosteruniversität Sera in Südindien. Er leitet Meditationssitzungen in buddhistischen Zentren in Europa.